Der Spring Jam PCB in den USA

Der SpringJam in Panama City Beach oder abgekürzt SpringJamPCB war ein Festival, das bis 2017 jährlich stattgefunden hat. Auftrittsort war eine Region in den USA, die auch als Sunshine State bekannt ist und jährlich mehrere Millionen Menschen, auch aus Deutschland, mit ihren wundervollen Stränden ihren freundlichen Menschen und ihren heißen Temperaturen anlockt. Die Rede ist von Florida, einem US-amerikanischen Bundesstaat, der es versteht, wie das SpringJam Festival aus der Masse hervorzustechen. Auf der einen Seite liegt Florida direkt am Atlantik, in unmittelbarer Nähe zu den Bahamas, sowie zum Bermuda Dreieck, während Florida auch gleichzeitig im Süden an den Golf von Mexiko angrenzt, der zuweilen nicht so stürmisch wie der Atlantik ist. Ein perfekter Austragungsort also für das SpringJamPCB, welches im wunderschönen Panama City Beach stattfand. Gerade einmal 12.000 Einwohner besitzt diese Stadt und macht daher die Austragung dieses Festivals und damit auch die Besucher zu etwas besonderem, indem Sie die große Anzahl an Fläche nutzen, um Folk und Country Musik zu hören und es sich am Wochenende des 28.-29. April 2017 gutgehen zu lassen. Dies merkte man schon bei der Anreise, die sehr gut organisiert war und einem eine einfache Möglichkeit gegeben haben, sein Auto zu parken, um dann gleich um die Ecke das Festivalgelände zu betreten und den Klängen von Sheryl Crow oder Colby Caillat zu lauschen.

Da der Hauptsponsor die amerikanische Getränkemarke Pepsi war, konnte man sicher sein, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden, um die bekanntesten Künstler im Bereich der Folk und Country Musik anzuheuern und den Zuhörern so den Aufenthalt auf dem Festival, nicht nur durch freie Pepsi Getränke zu versüßen. Zudem ist sicherlich erwähnenswert, dass das Klima zu diesem Zeitpunkt im April sehr angenehm war. Sonnenschein, Temperaturen um die 27,5 Grad Celsius am Tag und 20 Grad Celsius in der Nacht, sowie eine regelmäßige Abkühlung durch kleinere Gewitter, begleitet von Regenschauern, machten den Aufenthalt auf dem SpringJam sehr erträglich.

Wie schon angesprochen war allerdings nicht nur die Umgebung und die wunderschönen Strände von Panama City Beach schon ein Erlebnis für sich, sondern auch musikalisch hatte das Festival einiges zu bieten. Headline Act war Sheryl Crow, die Multi-Instrumentalistin aus Missouri, die mit ihrer Stimme, gerade bei einem ihrer bekanntesten Hits "C'mon C'mon", immer wieder das Publikum kriegt. Man merkt, dass sie Background Sängerin von Michael Jackson war, da sie es mit ihrer vergleichsweise tiefen Stimme schafft, einen Gegenpunkt zum hohen Falsett zu bringen. Sie trat am Freitag auf, genau wie die auch in Deutschland sehr bekannte Colbie Caillat. Die in Kalifornien geborene Sängerin ist ein Produkt der Generation MySpace, also der Zeit zwischen 2003 und 2008, in der viele Künstler eigene Musik auf der Social-Media Plattform hochgeladen haben und es so zu internationaler Bekanntheit brachten. "Bubbly", ist der Name des wohl noch allen im Gedächtnis verhafteten Liedes, welches durch seine Zartheit und Unschuldigkeit hervorsticht. Auch heute singt Colbie Caillat sehr weich, begleitet durch Gitarre, Bass, Schlagzeug und schafft mit ihrer Stimme zarte Momente, die auch den ein oder anderen im Publikum hat emotional werden lassen, gerade in dieser wunderschönen Atmosphäre unter dem Himmelszelt.

Samstags ging es dann munter weiter mit dem Festival und einem weiteren Headliner, nämlich Darius Rucker, einem Künstler aus Charleston in South Carolina, der wohl nicht jedem in Deutschland etwas sagen dürfte, da er hauptsächlich in den USA aktiv ist und seine größten Hits, wie "True Believers" zwar auch in Deutschland veröffentlich wurden, es aber nie in die Charts schafften und somit nicht zum Durchbruch in Deutschland und Europa führten. Seine kraftvolle R&B getränkte Stimme rüttelte das Publikum wach und schrie förmlich danach dazu zu tanzen und seinen letzten Abend auf dem SpringJam in Panama City Beach noch einmal zu genießen. Davor spielte LOCASH eine Country Band aus Nashville in Tennessee, die in Deutschland keiner kennt und ausschließlich in den USA aktiv ist.

Das Festival war sehr gelungen, niedrige Eintrittspreise von 93$, sowie vertretbare Getränkepreise ließen einen ein angenehmes Wochenende verbringen, durchsetzt von qualitativ hochwertiger Folk und Country Musik.